21
Nov 2022

GIS-powered Skigebietspreisvergleich Österreich & Schweiz

Mit dem ersten Schnee bis ins Flachland und den Start der Skisaison 2022/2023 in den höheren Lagen der Alpen ist in diesem Jahr nach 3 Jahren mit zahlreichen Einschränkungen wieder ein hoffentlich unbeschwertes Ski- und Snowboarderlebnis möglich.
Als glühende Wintersportfans bei prospega haben wir uns in diesem Jahr durch die neue Entwicklung der hohen Inflation die Frage gestellt, wie sich die Preise der Skitagespreiskarten tatsächlich entwickelt haben, welche Skigebiete ihre Preise stark erhöht haben und welches bekanntes Skigebiet in diesem Jahr ein besonders gutes Preisleistungsverhältnis im Bezug der Tagespreiskarte auf die verfügbaren Pistenkilometer hat.

Datenanalyse Skipasspreise 2022/2023 auf Basis einer räumlichen Stichprobe

Alpen 3D-Ansicht mit Skigebieten in Österreich und der Schweiz

Für einen sinnvollen Vergleich haben wir öffentlich zugängliche Daten im Internet zu Skigebieten in Österreich und der Schweiz gesammelt, aggregiert und in Karten- und Diagrammform aufbereitet.

Dazu haben wir auf Basis des Verhältnisses zwischen aktuellem Preis der Tageskarte und der möglichen Pistenkilometerzahl ein an die hier abgebildete Relief-Karte angepasstes, von West nach Ost verlaufendes Diagramm erstellt.

Die Analyse haben wir in Bezug gesetzt zu den Hauptsaisonpreise der Tageskarten für Erwachsene. Die Datenvollständigkeit und Aktualität der Preise ist im Rahmen dieser Stichprobe ohne Gewähr. Abweichungen bei den Preisen sind nicht ausgeschlossen, da einige Skigebiete mittlerweile dynamisches Pricing nutzen. Weiterhin führen Kombinationstickets, Sonderrabatte an einzelnen Aktionstagen, Aktionspreise für Kinder und Jugendliche sowie Vergünstigungen bei Mehrtageskarten zu teilweise deutlichen Veränderungen in den Betrachtungen.

Ein neuer Blick auf die Leistungswerte von Skigebieten mit Hilfe geographischer Informationen

Querschnitt Alpen als Skipreisdiagramm Saison 2022/2023

Das größte Skigebiet in unserer Analyse ist Les Portes du Soleil in der Schweiz mit ca. 600 Pistenkilometern sowie der Arlberg in Österreich mit ca. 300 Pistenkilometern. Im Verhältnis von Tageskartenpreis und Pistenkilometern liegt ebenfalls Les Portes du Soleil in der Schweiz (mit umgerechnet 0,08 € pro Pistenkilometer) an der Spitze, während in Österreich die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental (mit 0,21 € pro Pistenkilometer) den Top-Platz belegt. Als direkte Konkurrenten können in der Schweiz Les 4 Vallées (mit umgerechnet 0,16 € pro Pistenkilometer) sowie Matterhorn Ski Paradise (mit umgerechnet 0,23 € pro Pistenkilometer) und in Österreich der Arlberg (mit 0,22 € pro Pistenkilometer) sowie der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn (mit 0,24 € pro Pistenkilometer).

Analyseansatz und Modellierung

Die oben beschriebenen Daten wurden unter Nutzung von Tabellenkalkulationssoftware und Geoinformationssystemen aufbereitet, geokodiert und letztendlich visualisiert. Die Visualisierung der Relief-Karte wurde auf Basis eines digitalen Geländemodells erstellt, welches in GIS farblich an eine Winterlandschaft angepasst wurde. Finalisiert wurde die Karte durch das Benutzen eines Plug-Ins, welches die 2D-Darstellung in eine 3D-Umgebung konvertiert und das 3D-Labeling der Gebiete ermöglicht.

Wir wünschen euch viel Spaß mit unserer Analyse der größten Skigebiete in unseren Nachbarländern und hoffen auf eine schöne und schneereiche Skisaison 2022/23.

 

Besondere Credits: Jonas Doschko



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