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Jun 2021

Werbeverbot oder Werbeoptimierung? Warum der Briefkasten mein Freund ist

Der Briefkasten ist ein wunderbarer Ort, der jeden Tag Überraschungen bereithält. Ob es die tägliche Zeitung, Post von Freunden, die Ansichtskarte aus dem Urlaub oder Post vom Finanzamt ist: über manches freut man sich, anderes ist wichtige Information, alles hat aber in gewisser Weise einen Nutzen. Für mich ganz besonders auch die Werbepost über Hauswurfsendungen, die von mir regelmäßig genutzt wird. Im Übrigen ist das auch das einzige Produkt, das ich aktiv aus meinem Briefkasten verbannen kann. Ein Aufkleber reicht. Bei der Post vom Finanzamt funktioniert das leider noch nicht.

Das Für und Wider von Hauswurfsendungen

Am 02.06.2021 fand eine virtuelle Fachdiskussion über den Nutzen von Hauswurfsendungen statt. Worum es geht, erfahren Sie im Feed (LINK zur Aufzeichnung: https://www.youtube.com/watch?v=cwKs_6ZnCy8) und in diesen Zeilen.

Werbeverbot oder Werbeoptimierung? #Briefkastenwerbung

Bild: Werbeverbot oder Werbeoptimierung?

Der Handel in Deutschland sieht den nicht adressiert zugestellten Werbeprospekt als die Top Werbegattung an.

Warum? Weil die Werbewirksamkeit täglich aufs Neue nachgewiesen wird. Werbung schafft sich selbst ab, wenn sie nicht erfolgreich ist. Die Werbegattung Prospekt löst regelmäßig in jeder Woche den Ansturm auf Artikel des Handels aus.

Profitiert nur der Handel? Nein, bei weitem nicht mehr. Das Spektrum im Briefkasten erweitert sich in den letzten Jahren und es nutzen immer mehr öffentliche Stellen, Vereine, Verbände, Kirchen und Veranstalter diesen einzigartigen Weg, Bürger zu informieren.

Warum nun die Diskussion über eine Einwilligung zur Zustellung von unadressierten Informationen?

Ein Grund besteht während der gesamten 95 Minuten in der Uneinigkeit bei der Interpretation von Statistiken und der unterschiedlichen Definition von repräsentativen Umfragen. Sicher nicht geeignet oder aussagekräftige ist die von der Initiative „letzte Werbung“ eingebrachte Online-Befragung zum Offline-Thema „ist Werbepost aus Sicht der Bürger*innen erwünscht?“. 76% der Onlinenutzer aus der Umfrage wünschen keine Werbeprospekte.

Am Markt existiert aber ein deutlicher Bedarf an Werbung, gerade an Werbeprospekten. Der professionelle Partner für Werbung und Marketing, die Prospega GmbH, wie auch der gesamte, umsatzstarke Handel erlebt täglich, wie stark Werbepost beim Endverbraucher eingefordert wird. Nicht nur als Entscheidungshilfe, sondern für das gute Gefühl: Wo fühle ich mich als Verbraucher gut aufgehoben.

Der Wert des Briefkastens! Freie Informationen für Alle!

Prof. Dr. em. Hans-Peter Schwintowski bringt in seiner rechtlichen Einschätzung die Bedeutsamkeit des Briefkastens auf spektakulär einmalige Art auf den Punkt: „(Der Briefkasten) ist wirklich die Einladung zur (Zustellung von) Informationen allgemeiner Art“ (ab Minute 13:22, https://www.youtube.com/watch?v=cwKs_6ZnCy8).

Der Briefkasten ist der einzige, freie, jederzeit offene und jedem zugängliche Kanal, Informationen jeglicher Art zuzustellen.

Ökologisch Nachhaltig und Vorbild auf der Welt – Papierherstellung, Beilagendruck und Werbedistribution

Hier ein paar Fakten aus dem Dialog, die für sich sprechen:

  • Die Gesamtheit der in der Bundesrepublik verteilten Prospekte besteht zu 80% aus recyceltem Papier
  • Die Europäische Holzwirtschaft setzt umfassend auf Nachhaltigkeit, das Werbeprospekt unterstützt diese nachhaltige Forstwirtschaft durch die Abnahme von Holz für die Papierindustrie – der Werbemarkt finanziert Teile der kostenintensiven Ausforstung in ganz Europa
  • Das modernste Druckzentrum für Beilagen auf der Welt, bereits 2017 von der damaligen Umweltbundesministerin eigeweiht, steht in der Bundesrepublik
  • Nur wenige Prospekte haben noch lange Logistikwege. Der Digitaldruck hat regionale, etablierte Druckereien an dem Markt gebracht. Der Druck erfolgt nah am Distributionsstandort.

Offline Werbepost - weiterhin Opt-out

Ich bin als mündiger Bürger mit allen Rechten ausgestattet die Zustellung von unadressierten Informationen zu unterbinden. Hier herrscht ein gemeinsamer Konsens zwischen mir, als beispielhaftem Endverbraucher und allen Distributionsdienstleistern, die ihrer Verantwortung nachkommen, mein Werbeverbot am Briefkasten zu beachten – sollte ich mich einmal dazu entscheiden, diesen Aufkleber anzubringen.

Ein Kommentar von Alexander Haub, Leiter Qualitätsmanagement der prospega GmbH.

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